Software to Hardware

2017-09-01

Einer der Carat Trends dieses Jahr ist das Thema Software to Hardware. Ein Vorgehen, das immer mehr Firmen beschäftigt, weil sie hierin einen Weg sehen das Ökosystem des Internets der Dinge möglichst komplett abzudecken.

Amazon produzierte die erste Hardware, das Kindle, 2007. Mittlerweile hat Amazon ein Patent beantragt für Bienenstock artige Gebäude als Unterkunft für ihre Liefer-Drohnen. Allerdings setzt Amazon nach wie vor auch auf die Weiterentwicklung von Software, wie sie mit der jüngst lancierten Spark App bewiesen haben. Unsere Kollegen von IQ Mobile haben Spark getestet, ob die Social Media Shopping App den gewünschten Erfolg bringt, wird sich noch zeigen.

Während Apple schon immer ihre eigene Hardware produzierte sind auch Tech Riesen wie Microsoft mit Surface oder Google mit Pixel in den Hardware Markt eingestiegen. Mit Surface konnte innerhalb von wenigen Jahren vom Tablet bis zum Desktop alle Geräte erfolgreich lanciert werden, im Smartphone Markt scheint es einiges schwieriger zu sein Fuss zu fassen.

Relevant ist jedoch nicht nur der Weg Software to Hardware, auch das umgekehrte ist der Fall. Bosch zum Beispiel beschäftigt rund 3.000 Softwareingenieure und verfügt über mehr als 1.000 Patente in der Sensortechnik. Ziel ist es, die nötige Software für intelligente Autos oder Kühlschränke, die via Internet vernetzt sind, selbst zu programmieren.

Allerdings sind auch Kooperationen weiterhin der Fall, wie die jüngste Zusammenarbeit von Google und Walmart zeigt. Online Lebensmittel einzukaufen ist natürlich ein alter Hut, komfortabel aber dass dies in diesem Falle auch über Sprachsoftware möglich ist. Künftig kann man also vom Sofa aus seinem Google Home Device den nächsten Wocheneinkauf diktieren.
Genauso wie das iPhone zu Instagram führte, werden neue Geräte auch neue Geschäftsmöglichkeiten bieten. Als Marketer ist es wichtig Lösungen zu erarbeiten, welche die grösstmöglichen Ökosysteme abdecken und vor allem die künftigen Überflieger frühzeitig zu entdecken.



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